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Mein Blog

Auschwitz Teil II



Es ist schwer, diese tiefen Erfahrungen in Worte zu fassen - wie leicht kann alles missverstanden werden und doch weiß ich, dass es ein Teil meiner Aufgabe ist, auch über diese Dinge zu schreiben und vielleicht manche Dinge ans Licht zu bringen, die bisher vielleicht noch nicht so bewusst waren....

Eines der Dinge, die ich fest in meinem Inneren weiß, beinhaltet, dass das Thema des 2. Weltkrieges auch tief etwas mit Okkultismus, Missbrauch und alten atlantischen Themen zu tun hatte.

Die Mächtigen der Zeiten wussten und wissen schon immer sehr viel über die universellen Gesetze von Magie, Zeit und Raum. Die große Frage war nur immer, in welcher Art sie umgesetzt wurden: Für oder gegen dem Wohl der Menschengemeinschaft.

In Konzentrationslagern ist klar, dass etwas gegen jeglicher Form von Ethik und Gewissen geplant, besiegelt und umgesetzt wurde.

Wahrheit ist etwas persönliches und manchmal gibt es mehrere Wahrheiten nebeneinander, die sich im ersten Moment widersprechen und doch nur auf verschiedenen Ebenen ihre Wahrheit behalten und Teile von etwas Größerem sind.

Ich kann nur von meiner Wahrheit schreiben und der muß ich treu bleiben, sonst würde ich ein Stück von mir verraten:

Mein Nachmittag im Hauptlager Auschwitz

Auf der Fahrt nach Oswiecim (polnischer Name für Auschwitz) halten wir an einem Laden, um etwas zu Essen einzukaufen. Naturgeister lieben Schokolade und Kuchen und ich merke immer wieder, wie schnell sie Freundschaft schließen, wenn etwas Süßes im Spiel ist :-)

Doch etwas passiert mit mir: Im Auto beginne ich selbst wie wild Süßes und Kekse in mich hinein zu stopfen. Wenn ich könnte, würde ich alles auf einmal in mich hinein schieben und ich wundere mich über mich selbst und meine Gier. Und plötzlich nehme ich auch dieses tiefe Gefühl in mir wahr:
Nie wieder will ich diesen Hunger spüren.....

Meine noch nicht ganz aufgelösten Erfahrungen aus meinem Vorleben hier in Polen melden sich wieder. Doch jetzt kann ich bewusst damit umgehen und der hungernden Zigeunerfrau in mir Liebe senden und so ihren Hunger stillen und meine Seele nähren...

Inzwischen nähern wir uns dem Hauptlager und irgendwie fühlt es sich an, wie wenn wir einen Ausflug machen würden und gleich ein Rummelplatz kommt. Die Sonne scheint heute endlich wieder und das Licht besitzt einen seltsamen Gelbton, wie in der Nähe eines Regenbogens. Ich fühle mich stark, leicht und beschwingt und frage mich, was mit mir los ist - ich gehe doch an einen Platz des Leids und der Verzweiflung. Manchmal fühle ich die Energien eines Ortes schon lange bevor und dieses Gefühl in mir kann nicht der Wahrheit entsprechen. Aber Octavia geht es genauso.

Auschwitz ist eines der bekanntesten Lager und hier spürt man, dass schon viele viele Menschen Heilungsarbeit geleistet haben. Der Schmerz ist noch präsent an diesem Platz, aber dieser hungernde Schmerz nach Heilung wie in Mauthausen und Gusen ist hier nicht mehr so spürbar. Auschwitz gibt mir daher gleich Mut, dass das, was wir hier machen keine Einbildung ist, sondern Heilung wirklich auch an Plätzen spürbar wird. Und vor allem gibt es mir ein wunderbares Gefühl, zusammen mit vielen anderen Lichtarbeitern, ein Stück Heilsein diesem Ort wieder zurück zu schenken....






Octavia und ich machen hier ein Ritual für die Naturgeister, die Seelen des Ortes, den Devas von Auschwitz, dem Kristall des Ortes und den Frauen, die hier für medizinische Versuche missbraucht wurden, da ihnen die weibliche Kraft, aus sich heraus Leben entstehen zu lassen, genommen wurde.

Ich singe ein Lied zur Anrufung der weiblichen Kraft, Octavia arbeitet mit den Kristallenergien und schnell melden sich ganz viele weibliche Naturgeister und meine Zwergerl, um uns dabei zu unterstützen.






Meine Freundin Lina hatte sich schon im Vorfeld mit den Naturgeistern des Ortes verbunden und sie hatten einige Botschaften uns mitgegeben. Eine davon war, dass ich mit einem Rosenkranz hineingehen sollte und dieser mich schützen würde und ich danach jede einzelne Perle des Rosenkranzes dort an einen anderen Platz zurücklassen sollte.





Ich bin nicht mehr aktiv mit den Ritualen im katholischen Glauben und habe aus diesem Grund auch keinen Rosenkranz mehr. Doch plötzlich stand ich vor unserem Ritualkreis aus weißen Rosen und musste lächeln :-) Natürlich ein Kranz aus Rosen.... Ich sollte Rosen im Lager verteilen!




Wir gingen nun zum Haupteingang und stellten fest, dass von 12h bis 15h das Betreten nur mit einer Gruppe und Führungen möglich war und wir beschlossen lieber noch eine Stunde zu warten, um das Lager frei betreten zu können.

Um 15h starteten wir unseren Weg durch Auschwitz und ich begann meine weißen Rosen zu verteilen.

Eine Lehre bekam ich dabei auch vermittelt: Berühre nie die Dinge, die andere Personen zuvor an einem Platz hinterlassen hatten... auch wenn dieses Mal ein Sinn und meine Führung dahinter wirkten.

An einem Platz wollten wir ein Heilungsmandala etwas versteckt in einem Schacht auslegen. Rosen, eine Kerze und Steine dürften niemanden stören, da wir schon viele ausgelegte Blumen und Steine in KZ´s gesehen hatten.
Ich kletterte ein kleines Stück nach unten und legte aus Rosen einen Davidstern und stellte in die Mitte eine meiner Engelskerzen.






In einer Ecke des Schachts lag ein kleiner Organonblock und ich machte Octavia darauf aufmerksam, dass schon jemand vor uns hier gearbeitet hat. Manchmal bin ich leider etwas tolpatschig und ich stolperte in dem engen Raum und berührte dadurch den Organonblock.

Plötzlich bekam ich eine Gänsehaut am ganzen Leib und wusste mit welchen Energien ich es hier zu tun hatte. Es war im ersten Moment schon ein unangenehmes Gefühl, einer dunklen Kraft gegenüber zu stehen.
Fast schlimmer schockierte mich die Erkenntnis, dass nicht nur Menschen zur Harmonisierung und Heilung an diese Plätze fahren, sondern auch Menschen, die den Schrecken dieser Orte noch stärken und binden wollen.

Eigentlich dachte ich immer, dass diese Organonblöcke zur Entstörung dienten, doch ich bekam hier gezeigt, dass alles nur Hilfsmittel sind und die Kraft und Absicht des Anwenders oder vielleicht auch Herstellers von solchen Dingen die Energien lenken und ankern.

Wie viele Menschen haben wohl ein teures Gerät oder Utensil bei sich daheim stehen und es in der Absicht gekauft Ihre Lebenskraft zu stärken und ihre Entwicklung zu fördern und blockieren sich doch eigentlich damit, da sie nicht nachfühlten, ob dieses Gerät mit ihrem Energiesystem harmonisiert....

Wir versprühten nun unsere Erdheilungsessenzen an diesem Schacht und beteten und sangen lange dort, um die Energien zu klären und zu reinigen.
So wurde nun gerade dieser Schacht zu unserem Puzzlestück der Heilung.

Im weiteren Lager verteilten wir im Außenbereich unsere restlichen Rosen.




(Blumen von anderen im Krematorium - ein bedrückender Ort)







Einige tiefe Bilder bekam ich noch in dem Block der Krankenstation:
Ich war inzwischen schon in einigen Konzentrationslagern und alle sind gleich und doch komplett verschieden in der Art, wie sie Menschen vernichten, um die Macht anderer Menschen zu sichern und zu stärken.

In Auschwitz sind von einer anderen Ebene her betrachtet die verschiedenen Dimensionen nah und stark spürbar und es kommt mir wie ein Knotenpunkt vor. Wenn ich schon so etwas spüre, dann haben auch schon Generationen zuvor dieses wahrgenommen und für Ihre Zwecke genützt.

In meiner Jugendzeit war eines meiner Lieblingsbücher von Dean Koontz "Der Schutzengel". Dabei ging es um eine geheime Forschungsstation der Nazis, bei der Versuche mit Zeitreisen gemacht wurden. Ein Offizier aus der Vergangenheit reiste außerhalb seiner offiziellen Aufträge in die Zukunft, um dort der helfende Engel einer Frau zu werden, da er sich in sie verliebt hatte.

Vielleicht steckt in vielen Büchern und Filmen ein Fünkelchen Wahrheit....

Viel mehr Dinge sind möglich, als wir uns das vorstellen können und wenn jemand Anfang des 19. Jahrhunderts von Handy´s, Fernsehen und Reisen ins All erzählt hätte, wäre er für komplett verrückt erklärt worden.
Doch selbst, wem Zeit- und Dimensionsreisen zu abgehoben vorkommen, ich könnte mir vorstellen, dass viel Wissen um Genmanipulation und über die DNA heute auch aus den Versuchen dieser Zeit stammen. Und all dies wurde auf Kosten des Leids von anderen Menschen ausgetragen..........

Wann lernen wir alle, dass wir Menschen in Harmonie mit uns, anderen und Mutter Erde leben können?
Wann endet dieser Kampf um Macht?
Wann lernen auch die geheimen Mächtigen, dass Sie Teil von etwas Größerem sind und auch in die neuen Energien der Zeit gehen müssen und den Weg des Herzens einschlagen?

Aber:

Täter und Opfer, Manipulator und Geknechteter, Liebende und Geliebter, Licht und Schatten.... das alles bin ich und das alles ist Teil von mir!
Wir können nur das im Außen finden, was wir in unserem Innersten tragen.
Ein einfaches kosmisches Gesetz: Wie innen - so außen!

Und wieder fällt mir dazu dann nur dieses eine Gedicht ein. Es gibt nichts zu verurteilen, denn alles wurde getan, von Seelen wie mir:


Ich liebe mich, so wie ich bin
Ich muss gar nichts ändern
Ich liebe mich, so wie ich bin
Da ist nichts umzukrempeln
Ich bin schön und fähig
Das Beste zu sein, was ich vermag
Und ich liebe mich so wie ich bin

Ich liebe Dich so wie du bist
Es gibt nichts, was du tun musst
Wenn ich die Liebe in mir spüre
Ist es leicht Dich zu lieben
Hinter den Tränen, der Wut und den Ängsten
Sehe ich Deinen leuchtenden Stern
Und ich liebe Dich so wie Du bist

Ich liebe die Welt so wie sie ist
weil ich klar erkenne
dass alle Dinge, die ich verurteile
Getan werden von Menschen wie mir
Und bis Frieden auf Erden herrscht
Den nur die Liebe schenken kann
Will ich alles so lieben wie es ist

Ich liebe mich so wie ich bin
Und ich will mich noch weiter entwickeln
Aber Veränderungen können nur geschehen
Wenn ich im tiefsten Inneren weiß
Die Welt und ich sind schön und fähig
Das Beste zu sein, das wir vermögen
Und ich liebe mich so wie ich bin
(Verfasser unbekannt)


Mögen wir alle das Dunkle hinter uns lassen und zu dem hellen Stern werden, der wir schon lange sind!!



Die Verbindung von Männlich und Weiblich sowie Licht und Schatten - eine andere Bedeutung des Davidsterns.

Lasst uns in Schönheit auf diesen wundervollen Planeten wandeln!!






Kodoish, Kodoish, Kodoish - Adonai Tsebajoth 

Der göttliche Funken in mir - grüßt den göttlichen Funken in euch!!


2 Kommentare zu Auschwitz Teil II:

RSS-Kommentare
Ein Mensch on Friday, August 19, 2011 10:07 PM
Liebe Anja, Liebe Octavia! Danke, dass Ihr diese Orte bereist und Eure Kraft Zeit und Energie einsetzt, um zu heilen. Danke, dass Ihr den Mut habt diese Wege zu beschreiten, Danke, dass Ihr/Du hier darüber schreibt. Die Schatten der Zeit, die Ihr dort noch viel massiver spürt - ist "hier" überall unter uns in uns und braucht Augen, die es sehen wollen Herzen, die es fühlen wollen Menschen, die es heilen lassen. Es ist beinah noch wie ein "OIL Spill" über Europa. Möge es heilen, mögen alle heilen, die Wunden aller Seelen und der Erde heil werden. Fair-GEBEN uns milde und gütig sein! in Ein-Klang sein! Danke für diese Gelgenheit!
Auf Kommentar antworten
 
Anja Stilla Kuhn on Monday, August 22, 2011 11:22 AM
Danke lieber Mensch für das Kommentar :-) Die fühlende und wissende Seite in uns lässt uns wahrlich zu Menschen werden und erkennen, dass wir alle im Herzen verbunden sind. Ich spüre immer noch, wie Personen innerlich absperren, wenn ich in passenden Situationen beginne über meine Erfahrungen dort zu sprechen. Die Schmerzen der Vergangenheit sind deutlich noch spürbar und wir können sie am besten heilen, in dem wir diesen Schmerz in uns heilen. Es gibt ein schönes Lied einer Stimmschamanin das lautet: "Ich bin eine Heilerin, weil ich heiler werde. Und weil ich heiler bin, ist es auch die Erde...." So lasst uns in Liebe uns selbst heilen, um dadurch Mutter Erde und uns wieder in ganzer Schönheit erstrahlen lassen.... Möge die Erde wieder der wundervolle Planet werden, der sie schon lange ist und möge der Schatten sich in Liebe wandeln dürfen, um wieder zu seinem wahren Ursprung der Liebe zurück zu kehren. Aho... Mit vielen Grüßen von Herz zu Herz. Anja Stilla Kuhn

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